3 Säulen — neutral
Rentenlücke mit ETF-Sparplan schließen?
ETF-Sparpläne sind die wahrscheinlich am meisten diskutierte Vorsorge-Form der letzten 10 Jahre. Hier eine neutrale Übersicht: was sie sind, was historisch funktioniert hat — und wo die Stolperfallen liegen. Keine Empfehlung.
Datenquelle: Deutsche Rentenversicherung (DRV) und SGB VI §§ 63–68, § 77, § 235, § 255e, § 56. Rentenpaket II 2024. Besteuerung nach § 22 EStG (Kohortenprinzip). Stand: April 2026. Verbindlich ist ausschließlich die persönliche DRV-Rentenauskunft.
Information, keine Anlageberatung
Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung im Sinne des § 1 Abs. 1a KWG dar. Vergangene Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für die Zukunft. Für individuelle Entscheidungen empfehlen wir einen unabhängigen Honorarberater (kein Provisionsberater). Mehr Details →
Was ist ein ETF-Sparplan?
Ein börsengehandelter Fonds (Exchange Traded Fund) bildet einen Index ab — z.B. den MSCI World oder den S&P 500. Bei einem Sparplan investierst du regelmäßig (z.B. monatlich) einen festen Betrag, was den Cost-Average-Effekt nutzt.
Historische Daten
Der MSCI World hat zwischen 1969 und 2024 eine durchschnittliche Realrendite (nach Inflation) von etwa 5–7% pro Jahr erzielt. Aber: extreme Phasen wie 2000–2003 (Dotcom) oder 2008 (Finanzkrise) haben zwischenzeitlich über 50% Buchverlust gebracht. Vergangenheit ist keine Garantie für Zukunft.
Vor- und Nachteile (neutral)
Vorteile
- Niedrige Kosten (TER 0,1–0,5% p.a.)
- Hohe Diversifikation
- Liquidität (Verkauf jederzeit)
- Steuer-Stundungseffekt durch Wiederanlage
Risiken
- Kursrisiko (zwischenzeitlich -50% möglich)
- Klumpenrisiko (z.B. USA >60% in MSCI World)
- Sequenzrisiko: Crash kurz vor Rente besonders kritisch
- Steuern auf Erträge (Kapitalertragsteuer 25% + Soli)
Information, keine Anlageberatung
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