Beamte / Selbstständige
Rentenlücke für Selbstständige
Die meisten Selbstständigen in Deutschland sind NICHT in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Ohne eigene Vorsorge kann die Renten-Lücke 100% des Bedarfs betragen. Hier eine neutrale Übersicht zu den wichtigsten Optionen.
Datenquelle: Deutsche Rentenversicherung (DRV) und SGB VI §§ 63–68, § 77, § 235, § 255e, § 56. Rentenpaket II 2024. Besteuerung nach § 22 EStG (Kohortenprinzip). Stand: April 2026. Verbindlich ist ausschließlich die persönliche DRV-Rentenauskunft.
Information, keine Anlageberatung
Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung im Sinne des § 1 Abs. 1a KWG dar. Vergangene Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für die Zukunft. Für individuelle Entscheidungen empfehlen wir einen unabhängigen Honorarberater (kein Provisionsberater). Mehr Details →
Wer ist pflichtversichert?
Bestimmte Selbstständigen-Gruppen sind kraft Gesetzes pflichtversichert: Handwerker (in zulassungspflichtigen Gewerken), Hebammen, Künstler/Publizisten (über KSK), bestimmte Lehrer, Hausgewerbetreibende. Alle anderen sind FREIWILLIG dabei — oder eben nicht.
Optionen für Selbstständige
- Freiwillige Beiträge in DRV: Mindestbeitrag 2026 ca. 100 €/Monat, Höchstbeitrag 1.572 € (18,6% der BBG). Wartezeit-Aufbau, Anwartschaft auf EM-Rente.
- Rürup (Basisrente): Bis 30.826 € (2026) Sonderausgabenabzug. Auszahlung wie gesetzliche Rente nach Kohortenprinzip.
- Privat (ETF, Fonds, Immobilien): Maximale Flexibilität, keine Förderung, eigenes Risiko.
- Versorgungswerk (Freiberufler): Pflicht für bestimmte Berufe — siehe Detail-Seite.
Berufsgenossenschaft + KSK
Künstler/Publizisten können sich über die Künstlersozialkasse (KSK) rentenversichern — die Hälfte der Beiträge wird subventioniert. Wichtige Option für Solo-Selbstständige im Kreativ-Bereich.
Information, keine Anlageberatung
Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung im Sinne des § 1 Abs. 1a KWG dar. Vergangene Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für die Zukunft. Für individuelle Entscheidungen empfehlen wir einen unabhängigen Honorarberater (kein Provisionsberater). Mehr Details →