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Lebenslagen

Rentenlücke bei 2.000 € Netto-Einkommen

2.000 € Netto entspricht ungefähr 35.000–37.000 € Brutto-Jahresgehalt — das ist nahe am deutschen Median. Was kommt davon in der Rente an?

Datenquelle: Deutsche Rentenversicherung (DRV) und SGB VI §§ 63–68, § 77, § 235, § 255e, § 56. Rentenpaket II 2024. Besteuerung nach § 22 EStG (Kohortenprinzip). Stand: April 2026. Verbindlich ist ausschließlich die persönliche DRV-Rentenauskunft.

Beispielrechnung

Bei einem Brutto-Jahresgehalt von 36.000 € sammelt eine Person ca. 0,69 Entgeltpunkte pro Jahr. Nach 40 Beitragsjahren ergibt das rund 27,7 EP × 42,52 € = ca. 1.178 € Brutto-Rente. Nach 86%-Besteuerung, KVdR und Pflegeversicherung bleiben davon ca. 940–990 € Netto.

Bedarf bei 75% von 2.000 € = 1.500 €. Lücke also ca. 510–560 € pro Monat — und das in heutiger Kaufkraft. Die reale Lücke wächst mit Inflation.

Mittlere Einkommen sind besonders verletzlich

Spitzenverdiener bauen eher zusätzliche Säulen auf, Geringverdiener erhalten Grundsicherung im Alter. Die mittlere Einkommens-Schicht hat oft weder das Polster noch den Anspruch auf Aufstockung — und ist damit am stärksten von Rentenlücke betroffen.

Häufige Fragen