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Lebenslagen

Rentenlücke bei 4.000 € Netto-Einkommen

4.000 € Netto entspricht ungefähr 90.000–110.000 € Brutto-Jahresgehalt — und damit nahe oder über der Beitragsbemessungsgrenze (BBG). Was kommt in der Rente an, und welche Steuerwirkung trifft Höherverdiener?

Datenquelle: Deutsche Rentenversicherung (DRV) und SGB VI §§ 63–68, § 77, § 235, § 255e, § 56. Rentenpaket II 2024. Besteuerung nach § 22 EStG (Kohortenprinzip). Stand: April 2026. Verbindlich ist ausschließlich die persönliche DRV-Rentenauskunft.

BBG-Effekt: Rente ist gedeckelt

Wer 2026 mehr als 101.400 € brutto verdient, zahlt auf den Mehrbetrag KEINE Beiträge mehr — und sammelt entsprechend keine zusätzlichen Entgeltpunkte. Maximum 2026 sind ca. 1,95 EP/Jahr. Die gesetzliche Rente steigt also NICHT proportional zum Gehalt.

Beispiel: Bei 110.000 € Brutto verdienst du zwar deutlich mehr, aber erhältst die gleiche gesetzliche Rente wie jemand mit 101.400 €. Das ist gewollt: das Solidaritätsprinzip der gesetzlichen Rente kappt oben.

Spitzensteuer trifft auch in der Rente

Bei höherem zu versteuerndem Einkommen in der Rente (z.B. plus Mieteinkünfte, Kapitalerträge, Pension Partner) kommst du schnell in Spitzensteuer-Bereiche. Mit 86% steuerpflichtigem Anteil rutscht ein Rentner mit 2.500 € Brutto + 1.500 € Mieteinnahmen schnell über 68.480 € Jahres-ZvE — ab dort gilt 42% Grenzsteuer.

Häufige Fragen